ECSA

Blickpunkt September 2018

Freitag, 21. September 2018

Danket!

Danke für Freunde und Familie, fürs Essen, mein Zuhause, für Schule, Studium oder Arbeitsplatz... Nun reicht es aber langsam, soll ich jetzt auch noch danken fürs frühe Aufstehen, den dicken Pickel auf der Nase, für Herpes oder meinen Männerschnupfen in der letzten Woche? Immerhin – ich habe überlebt! Aber jetzt mal Spaß beiseite, warum eigentlich nicht?! Wie viele Dinge in meinem Alltag sind eben nicht selbstverständlich, angefangen bei meinen Eltern, die mich ins Leben gebracht haben und mich nicht vorher „wegmachen ließen“. Sie haben mir natürlich nicht nur regelmäßig zu Essen und Trinken gegeben, als ich selbst noch nicht dazu in der Lage war, sondern noch vieles mehr für mich getan! So konnte ich aufwachsen und mich entwickeln, um mittlerweile selbst mehrfach Vater zu sein. Gott, an den ich als Christ glauben darf, füllt für meinen Glauben genau diese „Vaterrolle“ aus. Solange ich noch nicht selbst für Nahrung und Wachstum im Glauben sorgen konnte, hat er diese erste Versorgung übernommen und tut es auch heute immer wieder! Aber dabei bleibt Gott nicht. Er zeigt uns, durch das Vorbild von Jesus, genauso oft Wege auf, die Versorgung selbst sicherzustellen.

Für unsere tägliche Ernährung spielen biologisch betrachtet Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße die größte Rolle. Die meisten von uns haben glücklicherweise noch keine echte Hungersnot erlebt, auch dafür dürfen wir dankbar sein! Und egal, welcher neue Ernährungstrend, welche Diät oder welcher Superfood in unserer Wohlstandsgesellschaft gerade wieder gehypt wird, die Grundbestandteile bleiben! Ja und so abgedroschen oder altmodisch es klingen mag, auch die Grundnahrungsmittel des christlichen Glaubenssind ebenfalls noch die Gleichen: Bibellese, Gebet und Gemeinschaft mit anderen Christen.

Wir leben in dieser Welt, mit den sozialen Netzwerken und Medien, Entfernungen werden aufgehoben, das Angebot scheint grenzenlos. Während vor 20 Jahren der Versand einer einfachen E-Mail noch Minuten dauern konnte, streamen wir heute binnen Sekunden Bilder oder Videos. Natürlich kann ich täglich jemandem mehrere Stunden auf Instagram, Youtube oder durch die „Innenstadt“ von Teutschenthal folgen! Trotzdem muss unser Körper irgendwann essen, auch unser Glaube sollte versorgt werden. Problem hier ist, dieser Hunger nach Glauben bleibt oft unbemerkt oder wird falsch verstanden. Der Gegner Gottes, der Teufel, lenkt uns immer wieder mit scheinbar satt machenden Angeboten davon ab. Häufig ganz leicht erreichbar, verlockend und macht leider auch vorm Internet nicht Halt. Danke, dass Jesus den Tod und den Teufel am Kreuz besiegt hat und für uns den Weg zu Gott frei gemacht hat!

Was bleibt...? Wir sind immer Kind unserer Eltern – und Kind Gottes. Deshalb nochmal danke dafür und Entschieden für Christus!

# Innenstadt Teutschenthal: Danke für 20 Jahre in der offenen Arbeit des EC- Teutschenthal, für alle die in dieser Zeit Begegnung mit dem christlichen Glauben erfahren haben, hier und auch an vielen anderen Orten!

Bleibt behütet, euer Christoph Neumann